Mein Weg

Bereits vor meiner Diagnose Brustkrebs führte ich während der Kurse „Modellieren mit Ton“ mit der Kursleiterin Erika Bopp intensive Gespräche über Brustkrebs. Sie hatte nach ihrer eigenen Diagnose Brustkrebs im Alter von 50 Jahren ihr Leben radikal verändert und ihren Lebenstraum mit Ton zu plastizieren umgesetzt.

Tonfigur Schutz Interessanterweise modellierte ich wenige Monate vor meiner Erkrankung eine Frau, die ich im Wartezimmer meiner künftigen Praxis aufstellen wollte. Die Figur hielt beide Arme schützend über ihren Kopf, den ich mit sog. Chemo-Locken ausstattete. Meine Patienten sollten sich beschützt fühlen durch das Ansehen der Figur. Wenig später sollte diese Figur für mich selbst Schutz sein!


 

 

„Zufällig“ wurde ich zu dem gynäkologischen Chefarzt Dr.Ulrich Groh nach Bad Nauheim überwiesen, bei dem ich mich sofort, sowohl menschlich als auch fachlich, bestens aufgehoben fühlte. Ihm gelang der Spagat mühelos, mich sowohl als Onkologin, als auch als Patientin anzusprechen. Die Betreuung durch ihn war das Beste, was mir als Patientin und Mensch begegnen konnte. (www.gz-w.de)

Bis aufs Mark Zwei Wochen nach meiner Operation fuhr ich mit meinem Mann nach Darmstadt in ein Hinterhoftheater „Durch Mark und Bein“. Dieses Laientheaterstück wurde geschrieben und gespielt von einer ehemaligen Darmstädter Krankengymnastin, die als junge Mutter an Leukämie erkrankte und ihre Erfahrungen in wunderbarer Weise in diesem Stück verarbeitet hat. (www.bis-aufs-mark.de).

Am Ende kam ich mit ihr ins Gespräch und weinte bei der Frage, wie sie die Chemotherapie und den Haarausfall gegenüber ihren kleinen Kindern angesprochen hatte. Sie ermutigte mich, meiner damals 4-jährigen Tochter die Wahrheit zu sagen. Heute ist mein Leitsatz: „Sie müssen Kindern nicht alles sagen, aber alles was Sie sagen, muss wahr sein. Andernfalls verlieren die Kinder das Vertrauen zu Ihnen und das Vertrauen in ihre eigene Gefühlswahr-nehmung, denn Kinder merken ohnehin alles. (www.kinder-krebskranker-eltern.de)

Yoga Durch die Chemotherapie war ich völlig erschöpft, so als hätte man mir energetisch den Stecker rausgezogen. Ich fand Hilfe bei meiner ehemaligen Yoga-Lehrerin Anna Weniger, die als Klassische Homöopathin in stundenlanger Arbeit mein Konstitutionsmittel herausfand, welches mir – für mich als Schulmedizinerin unglaublich – tatsächlich wieder zu Kräften verhalf. Seitdem sage ich:   „Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir (Mediziner) wissen.“  (www.vkhd.de).

Meine älteste Freundin Hildegard aus Aachen, die ich durch die Studienstiftung Cusanuswerk kennen gelernt habe,  machte mich aufmerksam auf Qi Gong nach Gualing und tatsächlich fand ich ein Kursangebot einer Chinesin in Giessen und machte mindestens ein Jahr lang täglich, später weniger häufig, an der Lahn „entlang tanzend“ eine Stunde die meditativen Bewegungsübungen.

Bevor ich in die radiologische Praxis zur Untersuchung meines gefühlten Knotens ging, warf ich die Anmeldung zu einem Psychodrama-Seminar: "Den inneren Krafttieren begegnen“ in den Postkasten. Das Seminar sollte nach meiner letzten Chemotherapie stattfinden und irgendetwas trieb mich trotz völlig entzündetem Mund (ich konnte nur noch mit Strohhalm trinken) zum Seminar nach Stuttgart zu fahren. Der Psychodrama Ausbilderin und Psychoanalytikerin Karin Elias habe ich es zu verdanken, dass ich Zugang zu meinen Gefühlen und zu meinem inneren Kind bekam und ich meinem –mir bis dahin völlig unbekanntem indianischem- Krafttier begegnete. Ich weiß nur, dass es mir half und Zuversicht gab. Bei Sybille Schweizer-Walter habe ich später ein indianisches Schwitzhüttenritual mitgemacht, bei dem ich mich von vielem löste und dankbar wurde.

Domchor Vor Weihnachten spürte ich das dringende Bedürfnis, unser Haus durch einen katholischen Priester mit Weihrauch weihen zu lassen. Im Gespräch mit dem Kaplan kamen wir auf das Singen im Domchor zu sprechen, in dem ich mittlerweile seit 2003 mit wachsender Begeisterung singe. (www.dom-wetzlar.de)

Öschekbronn In der anthroposophischen Klinik Öschelbronn fand ich in der Kunsttherapie beim Plastizieren mit Ton meine Kraftquellen und lernte loszulassen von meiner fixen Idee, mich als Onkologin am Krankenhaus in Wetzlar niederlassen zu müssen. Hier eröffnete sich für mich erstmals der Gedanke, dass es auch eine andere Perspektive geben könnte. In der psychologischen Gruppe bei dem Kunsttherapeuten Herrn Ulrich lernte ich die Macht der Gedanken kennen; dass es einen Unterschied macht, ob ich sage: „In zwei Jahren bin ich sowieso tot“ oder „ In zwei Jahren kann ich tot sein oder leben. Aber was ich HEUTE mache, trägt möglicherweise entscheidend dazu bei, wie der Verlauf sein wird. Und HEUTE lebe ich. (www.biokrebs.de)

Von Ursula Friedrich, Mandala-Zentrum Wetzlar erhielt ich eine Beratung über die Simonton-Methode und eine Meditationskassette zur Aktivierung des Immunsystems, die ich mehrere hundert Mal hörte.

Bei Heidemarie Krix tankte ich immer wieder Energie und Kraft und wurde heiler. (www.krix.de)

Durch Lisa Böhm lernte ich die entspannende Wirkung von Klangschalenmassagen
kennen, die mich und meine Seele zum Schwingen brachte und in mir sofort sämtliche Entspannungstore öffnete (-> www.gesundheit-in-mir.de).
Klangschalen
Der heilende Weg Eine neue spirituelle Dimension, eine Verbundenheit mit anderen und den Natur-
Elementen erfuhr ich erstmals im Oktober 2008 beim Chanting auf Mallorca mit
Brigitte Schmitz ( www.chanting.de).


Auf meiner zweiten Chanting-Woche auf Mallorca lernte ich die Gemmnologin
Gisela Rebmann kennen. Sie vermittelte mir nicht nur die Wirkung und Kraft
von Edelsteinen, sondern eröffnete mir Tore zu "Neuem Wissen und Herzens-
bewusstsein" ( --> www.wohlfuehlsteine.de).

Durch Brant Secunda (Buch: Fit Soul, Fit Body) lernte ich im August 2012 in der Rhön
am Fuße der Wasserkuppe die Verbindung mit der Natur und den Elementen wieder
spüren und schätzen (-> www.schamanismus.eu).

Dr. Gabriele Götz-Keil